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  1. Hans Gruner (evoletics) aus Leipzig sagt:

    Hallo Detlef
    Ich bin es noch einmal. Mein Kopf gibt sich nicht zufrieden, dass Du nicht mehr da sein sollst. Und da Du mich kennst, weißt Du, was gerade in meinem Kopf los ist. Dass ich der wissenschaftlichen Erkenntnis, dem menschlichen Verstand und meinen eigenen Fähigkeiten mehr vertraue als dem Glauben an Gott, tauche ich gerade wieder in ein neues Gedankenexperiment ein. Das Du nicht auf einmal weg bist, ist für mich klar. All Deine Moleküle und deren Atome existieren ja immerhin seit Jahrmilliarden. Also werden Sie auch noch einige Millionen Jahre da sein, nur halt an einem anderen Ort und in einer anderen Materieform. Stellt sich noch die Frage, wo Dein ganzes Wissen um den Schwimmsport geblieben ist. Natürlich in all den Fachartikeln, Aufsätzen, Büchern und wissenschaftlichen Arbeiten, die ich mir in Zukunft noch einmal etwas genauer anschauen muss, um unsere gerade begonnene Arbeit in Deinem Sinne weiterführen zu können. Deine letzten „7“ verschriftlichten Inhalte von Dir haben jetzt natürlich für mich einen ganz besonderen Stellenwert. Da ich Dich als akribischen und oftmals noch sehr analogen Sportwissenschaftler kennen gelernt habe, frage ich mich jedoch ernsthaft, wo ich in Deinem Arbeitszimmer unter all den Bergen von Artikeln, Mitschriften und Heftern die Zettel finde, wo Du Deine neuen Ideen, Gedanken und Hypothesen noch vertiefend memoriert hast. Ich hoffe, dass ich die Chance seitens der Universität und Deiner Familie bekomme, auf die Suche gehen zu können.
    Ach ja, noch eine wichtige Info für Dich: Vorgestern durfte ich Deine Familie das erste Mal persönlich kennen lernen, um ihr in dieser schweren Zeit meine Hilfe anzubieten. Dankbarkeit, Wärme und ganz viel Liebe zu Dir habe ich dabei verspürt. Du brauchst Dir also keine Gedanken zu machen. Bettina macht auf mich einen starken Eindruck und Dein Sohn mit seiner Frau kümmern sich um alles Notwendige mit ganz viel Hingebung! Du kannst Stolz auf sie sein! Bis bald, wenn ich mal wieder mit Dir reden muss.

  2. Miriam Hilgner (Institut für Sportwissenschaft der TU Darmstadt und Kommission Schwimmen der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft) aus Darmstadt sagt:

    Lieber Detlef,
    du warst in den Sitzungen der dvs Kommission Schwimmen für mich immer ein agiler und inspirierender Lichtblick und ich kann es nicht fassen, dass wir heute ohne dich tagen mussten. Ich danke dir für deine Visionen zur Förderung der Schwimmausbildung und des Schwimmunterrichts und deine stets wertschätzende und offene Art! Du wirst für mich immer ein Teil unserer Gruppe bleiben und ich hoffe, dass wir deine Arbeit weiterführen können. Möge die Erinnerung an die gemeinsame Zeit uns allen Zuversicht und Zusammenhalt geben.
    „Der Tod ist nichts, ich bin ich, ihr seid ihr.
    Das, was ich für euch war, bin ich immer noch.
    Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt,
    sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
    Ich bin nicht weit weg,
    nur auf der anderen Seite des Weges.“
    (Charles Peguy)
    Trotzdem werde ich deine aufmunternden und unterstützenden Worte, deine Bekundungen von Sympathie und Solidarität sowie deine sonnigen und motivierenden Grüße aus dem Wassersportzentrum Leipzig sehr vermissen.
    Von ganzem Herzen
    Miriam

  3. Ulrich Hartmann (Institut für Bewegungs- und Trainingswissenschaft der Sportarten) aus Leipzig sagt:

    Am 12.11.2020 erreichte uns die traurige Nachricht, dass Herr Dr. Beise nach kurzer schwerer Krankheit im Klinikum der Universität Leipzig kurz vor Vollendung seines 65igsten Lebensjahres verstorben ist.
    Das Fachgebiet Schwimmsport am Institut für Bewegungs- und Trainingswissenschaft der Sportarten II an der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig verliert mit Herrn Dr. Beise einen langjährigen, engagierten, geschätzten sowie in der Sache sehr kompetenten Kollegen.
    Dr. Detlef Beise war seit 1999 im Fachgebiet Schwimmsport und zuletzt als dessen Verantwortlicher in allen Ausbildungsrichtungen und Formen der studentischen Lehre tätig und begleitete zugleich im Rahmen von Lehraufträgen inhaltlich die Aus- und Fortbildungskurse für ausländische Studierende und Trainer des Internationalen Trainerkurs an der Sportwissenschaftlichen Fakultät.
    Begründet durch sein sportwissenschaftliches Studium und die Promotion an der Pädagogischen Hochschule Magdeburg lagen ihm das Fachgebiet und vor allem die Aufgabenstellungen im Rahmen der Ausbildung aller Studiengänge an der Fakultät besonders am Herzen.
    In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit konzentrierte sich Dr. Detlef Beise vor allem auf die Bearbeitung von Fragestellungen zur Entwicklung der Techniken in den Schwimmarten, der Förderung und Entwicklung von koordinativen Fähigkeiten sowie zur Methodik des Erlernens und der Vervollkommnung des Schwimmens in unterschiedlichen Anwendungsfeldern.
    Im Rahmen dieser Tätigkeit arbeitete er auch maßgeblich in verschiedenen Projekten mit, so u. a. in dem durch die EU geförderten Kooperationsprojekt zwischen dem Kultusministerium und Landessportbund Sachsen sowie der Universität Leipzig zur „Ausbildung von Handlungskompetenz bei Kindern und Jugendlichen im Übungs- und Trainingsprozess“. Er brachte sich in den zurückliegenden vier Jahren maßgebend in die Ausarbeitung und den Beschluss von Empfehlungen der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft und des Bundesverbandes zur Förderung der Schwimmausbildung für den Schwimmunterricht in der Schule mit ein. Die Erarbeitung des sog. Niveaustufenkonzepts, die Entwicklung der Komplexübung zu den Grundfertigkeiten des Schwimmens und die überprüfbare Beschreibung des Ausbildungsziels „Sicher Schwimmen Können“ wurden als innovativ und praxistauglich eingeschätzt.
    Aufbauend auf diesen Aktivitäten und Empfehlungen von 2017 entwickelte Dr. Beise gemeinsam mit VertreternInnen der Kultusministerkonferenz, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft sowie des Bundesverbandes zur Förderung der Schwimmausbildung eine Informationsbroschüre sowie didaktisch-methodische Handlungsanweisungen, die aktuell die Grundlage der Bildungspläne aller Bundesländer darstellen. Beides wurde im Dezember 2019 in Dresden auf der Fachtagung „Schwimmen Lehren und Lernen in der Grundschule“ in Verantwortung von Dr. Beise der Öffentlichkeit vorgestellt.
    Über seine berufliche Tätigkeit an der Fakultät hinaus engagierte sich Detlef Beise als Präsident der Hochschulsportgemeinschaft der ehemaligen DHfK über mehrere Jahre erfolgreich. Als Referent in der Aus- und Fortbildung von Trainern wirkte er in verschiedenen Landesverbänden mit. Im Schwimmbezirk Leipzig des Sächsischen Schwimm-Verbandes e. V. organisierte und gestaltete er verantwortungsbewusst als Lehrwart langjährig die Aus- und Fortbildung von C- und B-Lizenztrainern mit. Die begonnene Vorbereitung eines Themenheftes „Anfängerschwimmen“ der Zeitschrift Sportunterricht belegen seine Fähigkeit, anspruchsvolle methodische Überlegungen in Orientierungen und Anregungen für das Handeln von Schwimmlehrkräften zu transformieren.
    Herr Dr. Detlef Beise war bei Studierenden und Kollegen gleichermaßen sehr beliebt und fachlich geachtet. Wir werden Ihn sehr vermissen und ehren, indem wir seine Leistungen zukünftig weiter nutzen!

  4. Philip Becker und Julian Hülse (Masterstudenten Uni Leipzig) aus Leipzig sagt:

    Lieber Herr Beise,
    wir kannten Sie nun seit mehr als 6 Jahren und Sie sind wohl der Mensch an unserer Uni gewesen, der uns die längste Zeit begleitet und unsere Ausbildung unheimlich bereichert hat. In den Lehrveranstaltungen haben wir Sie als einen Dozenten wahrgenommen, der seinen Studenten mit voller Hingabe das zu vermitteln versucht hat, wofür er am meisten brannte – das Schwimmen. Bei manchen klappte das gut, bei anderen weniger. Und dennoch sind Sie immer fair geblieben und haben jedem die Chance gegeben mit dem nötigen Ehrgeiz eine gute Leistung zu erbringen. Unsere Zusammenarbeit vertiefte sich dann auch in unserer Bachelor- und Masterarbeit weiter und wir können stolz auf das sein, was wir in dieser Zeit gemeinsam mit Ihnen geschafft haben. Wir sind unglaublich dankbar dafür, Teil dieses Projekts gewesen zu sein und dafür einen so engagierten Betreuer wie Sie an der Seite gehabt zu haben, bei dem man jederzeit ein offenes Ohr für Fragen und Probleme fand.
    Wir möchten Ihnen für die gemeinsame Zeit danken und werden Sie als einen tollen Dozenten, unterstützenden Betreuer und nach all den Jahren auch als einen Freund in Erinnerung behalten.
    Philip Becker und Julian Hülse

  5. Daniel Eckert-Lindhammer (Internationaler Trainerkurs) aus Leipzig sagt:

    Lieber Detlef,
    Du hast uns so plötzlich verlassen. Ich kann es noch nicht glauben, dass Du gegangen bist. Unsere Gespräche der vergangenen Monate drehten sich nur um die Zukunft. All die Pläne, die wir schmiedeten. All die internationalen Trainerinnen und Trainer, die wir noch gemeinsam kennenlernen wollten. Du wirst fehlen. Ich verspreche Dir, wir werden die Arbeit in Deinem Sinne fortführen! Mit den vielen Menschen, die noch kommen, werden wir das Schwimmen weiter verbreiten. Vielen Dank für alles, Daniel!

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